Die Bergische Morgenpost hat am 13. Mai einen weiteren Artikel veröffentlicht. Es wird spannend, diese Stellungnahme dann auch wirklich zu lesen.
Wir haben auf der Webseite einen eigenen Menü-Punkt - "Politik öffentlich machen" - eingefügt, unter dem man unseren jeweils aktuellen Standpunkt direkt findet. Wir haben außerdem eine aktuelle Pressemitteilung herausgegeben und dabei die Bergische Morgenpost zur Richtigstellung aufgefordert.
Und Pete, Du kannst die Sache ja auch darüber hinaus bekannt machen, wenn Du magst. c:
Hallo alle zusammen,
wir haben ja dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge den 1. Mai mit einer unabhängigen Demonstration auf die Straße getragen, wenn auch diesmal unter erschwerten Bedingungen. Für die unter Euch, die sich dazu noch kein Bild machen konnten, gibt es erst einmal die Darstellung auf der Seite des Bündnisses, die Ihr hier findet: http://buendnis1mai.tumblr.com/
Generell war es also eine besondere Herausforderung, aber... !
Was uns auszeichnen sollte, ist unsere Kritikfähigkeit und unser Wille, uns selbst zu verbessern und uns unseren eigenen Fehlern zu stellen. In diesem SInne frage ich Euch: Was hätten wir besser machen können?
Und gerade in dieser Situation kann man natürlich auch fragen: Hat der Vorstand richtig gehandelt? Sehen die Mitglieder es vielleicht im Nachhinein anders?
Für uns war vorrangig, dass die Solidarität unter den Bündnisorganisationen geachtet wird, sprich' wir haben grundsätzlich keinen Planänderungen ohne den Konsens aller Beteiligten zustimmen wollen. Das war der Leitsatz, an dem wir uns in den Gesprächen, auch gerade mit der Gewerkschaft, orientiert haben. Unsere Bedinungen für einen Kompromiss waren, dass die Gewerkschaft künftig von Sekt-Empfängen wieder Abstand nimmt und auf die Straße zurück kehrt, dass sie zur Kundgebung des Bündnisses aufruft und dieses als überparteilich anerkennt, und das alle Arbeiterinnen und Arbeiter das Recht haben, am 1. Mai zu reden, zumindest auf unserer eigenen Kundgebung.
In Verhandlungen konnten wir nichts davon erreichen, positiv ist hier nur, dass die Gewerkschaft - wenn auch unserer Auffassung nach nur, weil sie uns als Konkurrenz empfunden und behandelt hat - tatsächlich, wenn auch nur kurz, auf der Straße war. Natürlich ist das für unser kleines Bündnis durchaus ein Erfolg. Auch positiv betrachten wir es, dass unsere Kundgebung ähnlich viele Teilnehmer hatte, wie die Veranstaltung der IG Metall.
Aber auch unabhängig von einer hoffentlich konstruktiven Kritik an unserem Vorgehen hoffe ich, von Euch zu erfahren, wie ihr diesen Tag empfunden habt. Ganz schlicht: Hat es Euch gefallen? ![]()
Und wieder ein Beitrag aus der Bergischen Morgenpost:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rad … -1.5053780
Jetzt geben sie sich aber endgültig der Lächerlichkeit preis! xD
Wessen Schutzrecht wäre denn tangiert, wenn meine Reden von mir selbst mitgeschnitten werden? Nun, offenkundig mein eigenes. Der Bürgermeister überdenkt also mich zu meinem eigenen Schutz (vor mir) aus dem Rat zu verweisen?
Es kann ja nur spannender werden!
Nein. Die hätte ich aber auch dringend gebraucht zu dem Zeitpunkt...
Zumal, unsere eigenen Reden, das wird hier schon gar nicht mehr erwähnt.
Und dazu kommt dann noch, ich hasse die Bezeichnung "Ratsherr", bin doch kein adliger Ausbeuterabschaum. :c
Die Bezeichnung für meine Aufgabe ist Stadtverordneter, und mehr nicht!

Frau Lehmann, wie kann man selbst schreiben, es wäre ein Recht der Öffentlichkeit, informiert zu werden, und dann aber wieder sagen, dieses Recht müsse der Öffentlichkeit der Rat erst großzügig genehmigen?
So, wie ich es verstanden habe, war ein Recht etwas, was man hat.
Mittlerweile hat auch die Bergische Morgenpost (Rheinische Post) einen eigenen Artikel veröffentlicht, den Ihr hier findet.
Der Tenor ist grundsätzlich vergleichbar, es lohnt sich aber trotzdem, beides zu lesen und gegenüber zu halten.
Hier ein Artikel aus dem rga vom 16.04.2015
Übrigens, Zwischenrufe? Schon schade, wenn sich Leute nicht an die Redeordnung halten können, aber nicht unser Problem.
Seit drei Jahren machen wir immer wieder, auch per Antrag, die Zugänglichkeit der Ratssitzungen für die Öffentlichkeit zum Thema. Unser Ziel war immer, dass man im Internet die Ratssitzungen also Video- oder Audio-Datei abrufen kann, damit auch Menschen, die aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage sind, an den Ratssitzungen zu den üblichen Zeiten teilzunehmen, sich uneingeschränkt zu informieren. Hiergegen wehrten sich die anderen Parteien ebenso wie die Verwaltung mit wüstesten Behauptungen, bis hin zu der schon absurden Argumentation, dass man das Urheberrecht der Ratsmitglieder am eigenen Wort schützen müsse.
Wir haben darauf hin angefangen, eigene Reden aufzuzeichnen und zu veröffentlichen. In der letzten Hauptausschusssitzung versuchte man dann, uns weitere Aufnahmen zu untersagen. Der Aufforderung des Bürgermeisters leisteten wir erkennbar nicht Folge, gaben aber auch keine Stellungnahme ab (hierzu wurde von dem Bürgermeister auch keine Gelegenheit gegeben). Die Redebeiträge wurden dann, wie wir es schon begonnen hatten, durch uns veröffentlicht.
In der folgenden Ratssitzung am 14. April nahm der Bürgermeister hierauf Bezug und warf uns vor, wir hätten heimlich aufgezeichnet. Hierzu nahm ich in der Ratssitzung unmittelbar Stellung und erklärte zum Einen, dass wir keine heimlichen Aufzeichnungen anfertigten - hierzu könnte man jedes Handy benutzen, aber wir stellen unsere Aufnahmegeräte ganz offen auf. Zum Anderen stellte ich klar: Wenn man verhindern wolle, dass wir auch noch eigene Redebeiträge nicht der Öffentlichkeit zugänglich machen, müsse man dies rechtlich gegen uns durchsetzen. Wir werden weiter machen.
Beachtenswert ist, dass der Bürgermeister seine Stellungnahme mit der Behauptung begann, dass es eindeutige Urteile gäbe, dass der Mitschnitt von Beiträgen aus Ratssitzungen verboten wäre - Nachdem ich offen erklärte, seiner Anordnung nicht folge zu leisten, erklärte er, dann Rechtsauskünfte einholen zu müssen. Offensichtlich war die einleitende Behauptung also nicht so ganz zutreffend.
Warum versuchen die anderen Parteien eigentlich, zu verhindern, dass sie wörtlich zitiert werden könnten?
Ich fand besonders den Kommunalwalhkampf 2014 des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE bezeichnend und enttarnend.
Die Taktik bestand offensichtlich darin, überall, wo es auch nur möglich erschien, zu kandidieren, und sich von dem Bundestrend in die Stadträte tragen zu lassen. Dabei hat DIE LINKE Oberberg nur in wenigen Fällen überhaupt Wahlkampf betrieben. Wir mussten teilweise schon das Mittel der Recherche einsetzen, um zu ermitteln, wo diese Partei zur Kommunalwahl antritt. Dennoch hat es eigentlich überall für ein Mandat gereicht. Die Personen, die man aufgestellt hat, sind definitiv nicht geeignet, eine angemessene kommunalpolitische Arbeit zu leisten; von Fortschrittlichkeit sprechen wir nicht.
Diese Vertretungen dienen für die Partei nur der Geldbeschaffung, da man ja die Hälfte der Aufwandsentschädigungen als Mandatsträgerbeitrag eintreiben will. Eine politische Arbeit dieser Stadtverordneten und Ratsherren ist letzten Endes nicht zu erwarten. Im Idealfall tun sie einfach nur nichts und richten damit keinen Schaden an, schlimmstenfalls tun sie irgendetwas, was der Linken als Bewegung schaden könnte.
Der Vorstand hat in Anbetracht des gescheiterten Brandanschlags auf die Synagoge in Wuppertal Barmen, der folgenden Ereignisse und daran anschließender Diskussionen auf seiner 2. Sitzung am 2. August 2014 nach langer Beratung folgende Stellungnahme einstimmig beschlossen:
Wir stehen weiterhin zu den Opfern rassistischer und antisemitischer Gewalt, gleich ihrer Herkunft und sonstiger politischer Orientierung. Gleichermaßen verurteilen wir die jede Instrumentalisierung des laufenden Nahost-Konflikts zur Rechtfertigung solcher feigen Verbrechen. Ebenso verurteilen wir die Instrumentalisierung eben dieser Verbrechen, um legitime Kritik an der Politik Israels zu delegitimieren (beziehungsweise Kritiker zum Schweigen zu bringen).
Wir sind der Auffassung, dass die Anerkennung der Zwei-Staaten-Lösung im Sinne des ursprünglichen Beschlusses der UN, Grundvoraussetzung für jede Diskussion ist. Dies bedeutet auch, dass die Eigenständigkeit Israels, ebenso wie die Herstellung einer größtmöglichen Autonomie der palästinensischen Gebiete nicht zur Diskussion stehen darf. Gruppen, die dies verneinen, gleich auf Welcher Seite des Konflikts die stehen, sind die wahren Verantwortlichen dafür, dass die Spirale der Gewalt im Nahen Osten in Bewegung bleibt.
Die Veröffentlichung erfolgte hier auf unserer Internetseite:
http://www.linkes-forum.de/?p=1191
Ach ja, wir sollten natürlich auch sehen, wer da spricht: Die Glaubwürdigkeit von Pressesprecher Armin Barg, der für die Fraktion spricht, muss nach unseren Erfahrungen in der Vergangenheit als höchst zweifelhaft eingeschätzt werden. Es wäre nicht das erste Mal, dass er eine Meldung mit zweifelhaftem Wahrheitsgehalt herausgibt, ohne dies abzusprechen, und damit einen neuen Faktenstand schafft.
Nähere Informationen kann man auch hier bekommen:
http://www.rga-online.de/rga_102_110655 … e-UWG.html
http://www.rga-online.de/rga_102_110656 … tritt.html
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rad … -1.4417261
Wie also ist es zu interpretieren? Meiner Erfahrung in der Politik nach muss der Streitgegenstand schon schwerwiegend gewesen sein, wenn nun beide Seiten im offenen Widerspruch zu einander behaupten, jeder hätte dem anderen ein ergebnisloses Gesprächsangebot unterbreitet. Aber immerhin: Haselhoff bezieht Position für die Gesamtschule, und das rückt ihn in einem wesentlichen Punkt näher zum LINKEN FORUM in Radevormwald.
Die Konsequenzen sind noch nicht absehbar, unsere Vertretung in den Gremien der Stadt kann davon durchaus betroffen werden. Ob zu unserem Vor- oder Nachteil kann ich persönlich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sagen.
Was für Ideen und Vorschläge gibt es, wie wir damit umgehen könnten? In der morgigen Vorstandssitzung in Radevormwald soll es jedenfalls Thema sein - wenn viele Rader kommen, kann das nur gut sein!
Das würde ich so nicht sagen, ich meine wir haben es letzten Endes mit unseren nachhaltigen Beschwerden durchgesetzt, dass etwas gegen die örtliche Nazikameradschaft unternommen wurde. Ich meine, man denke nur an ihre Internetseite. Ich denke schon, dass man da Druck machen sollte, aber ich bin mir nicht ganz sicher, wie am Besten.
Und was genau stellst Du Dir in diesem Zusammenhang vor?
Radio Wuppertal berichtet:
Auf die Barmer Synagoge sind in der Nacht mehrere Molotowcocktails geworfen worden. Es gibt keine Verletzten und wohl auch keine Schäden am Gebäude. Zeugen hatten drei mutmaßliche Täter beobachtet und die Polizei konnte einen davon festnehmen, einen 18-jährigen Wuppertaler. Nähere Informationen gibt es noch nicht.
Das LINKE FORUM verurteilt diese feige Tat auf das schärfste! Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt den Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Wuppertal, die Ziel dieses offensichtlich antisemitischen Angriffs wurde. Wir akzeptieren keine Gewalt gegen unsere Nachbarn, gleich welchen Glaubens und welcher Herkunft. Wir werden keinen Zweifel an unserer Haltung lassen und auch öffentlich zu ihnen stehen. Wir sind erleichtert, dass der Anschlag nicht erfolgreich war und dass weder Sachschaden, noch und vor allen Dingen Personenschaden entstand.
Sollte es einen Zusammenhang zu den gegenwärtigen Vorgängen im Nahen Osten geben, so muss jedem denkenden Menschen klar sein, dass eine wie auch immer formulierte Kritik an den Handlungen des Staates Israel, berechtigt oder nicht, nicht als Vorwand für einen Angriff auf Menschen jüdischen Glaubens missbraucht werden kann. Eine solche Aktion und auch ihre Rechtfertigung sind zutiefst menschenverachtend, sie sind antisemitisch und intentionell rassistisch.
Stellvertretend für den Vorstand des LINKEN FORUMS
Fritz Ullmann
Vorstandsmitglied des LINKEN FORUMS in Oberberg
Stadtverordneter im Rat der Stadt Radevormwald
s. auch hier: http://www.linkes-forum.de/?p=1173
Details gibt's hier: http://www.ein-linker.de/?p=2216
Im Vorstand hat die Nachricht für Aufruhr gesorgt - Obwohl die NPD in der ganzen Stadt in dieser Nacht wild plakatiert hat und obwohl NPD Plakate verwendet wurden, um die Plakate des LINKEN FORUMS und anderer fortschrittlicher und bürgerlicher Parteien zu überkleben, sieht sich die Staatsanwaltschaft außer Stande, einen Täter zu ermitteln und stellt das Ermittlungsverfahren ein.
Wie soll man auf so etwas reagieren? Was haltet Ihr davon?
Die Vorstandsmitglieder haben sich so einige Gedanken gemacht, aber wir möchten Euch auch bitten, uns Eure Vorschläge mitzuteilen.
Was brennt in Oberberg Eurer Meinung nach, welche Themen sollten wir dringend angehen?
Was wir bisher machen? Wir werden uns mit zwei internationalen Themen beschäftigen, Israel und die Ukraine stehen auf unserem Programm. Wir kümmern uns um den weiteren Ausbau unserer Webseite und bauen die Bündnisarbeit aus.
In Radevormwald hat die Arbeit im Rat begonnen, hier bleibt die Schule eines der wichtigsten Themen.
Aber das ist nur ein knapper Überblick und soll nicht den Blick auf weitere Anliegen verstellen. Also, wir sind gespannt auf weitere Vorschläge. c:
Fritz,warum ist es Dumm wenn jemand auf eine latent anwachsende Gefahr aufmerksam macht?
Das habe ich nicht gesagt. Im Gegenteil, das unterstütze ich ausdrücklich. Wenn es nur das gewesen wäre, hätte er bspw. gesagt: "Als Homosexueller habe ich Angst vor Islamisten." Das wäre gut und richtig gewesen. Das aber hat dieser Mensch aber nicht gesagt. Was ich schon schrieb:
„Als Homosexueller habe ich habe mehr Angst vor Islamisten als vor Nazis.“ ...
Mit dieser dummen Aussage wird allerdings ein Vergleich hergestellt, der völlig unnötig ist. Durch diesen Vergleich werden die Faschisten ganz klar aufgewertet.
Warum ignorierst Du das?
Auf das Folgende gehe ich an dieser Stelle nicht ein, denn ich habe nicht einmal im Ansatz gesagt, man sollte, müsste oder könnte sich mit den hier zur Debatte stehenden Salafisten in irgendeiner Form zusammentun.
Die Debatte über solche Probleme wie die Haltung zum Iran im Besonderen können wir auch gerne führen, aber das würde doch als ein eigenes Thema betrachten, oder? Kann man ja auch bei Gelegenheit mal einen Thread zu machen.
Die zentrale Aussage, um die es in dem Artikel anscheinend geht, also „Als Homosexueller habe ich habe mehr Angst vor Islamisten als vor Nazis.“ ist einfach nur dumm. Fundamentalistische Christen, Moslems und Faschisten sind allesamt feindlich gegenüber Homosexuellen eingestellt, und alle auch heute noch bis zu einem Punkt, an dem sie vor Mord nicht zurückschrecken.
Mit dieser dummen Aussage wird allerdings ein Vergleich hergestellt, der völlig unnötig ist. Durch diesen Vergleich werden die Faschisten ganz klar aufgewertet. Ohne Not, wohlgemerkt.
Warum überhaupt der Vergleich? Noch dazu, wenn man auf der Kundgebung einer Organisation spricht, die von Faschisten der übelsten Art auch auf höchster Ebene durchsetzt ist? Das ist vielleicht schon mehr als nur fahrlässig dumm.
Sei's wie's sei, ich bin nicht der Ansicht, dass der Fall besonders interessant ist. Die Reaktion der Schulleitung halte ich für höchst fragwürdig, das Gericht hat das bestätigt. Das war dann das. Von einem Lehrer hätte ich trotzdem mehr erwartet.
Na ja, das stellt es ja fast so dar, als hätten die Stadtverwaltung und der Rat nicht gewusst, was sie taten, als sie eine GmbH gegründet haben. Die Stadt hat ja nicht einfach nur investiert, sie hat das ganze Konstrukt ja erschaffen, und das eben ganz bewusst, um diesen Eigenbetrieb der politischen Kontrolle zu entziehen.
Gleich geht's auf, Genossen. Die Presse hat ganz gut in unserem Sinne vorgearbeitet. "Mitteilung und Fragen" ist nach dem Bericht des rga quasi ein vollwertiger TOP geworden. Es wird also spannend. c:
Ich mach' mich dann mal auf - Bis in Kürze, und bis gleich an die Beobachter!
Wir haben in den letzten Tagen angefangen, das LINKE FORUM bei sozialen Netzwerken anzumelden. Gegenwärtig sind wir auf Facebook und Google+ vertreten (ihr könnt es auch in der Linkliste unserer Webseite sehen). Eventuell wären Mein-VZ und WKW ja auch noch Optionen, aber dafür müssten sich erst Gruppenadministratoren finden, da eben nicht jeder jedes Netzwerk hat und auch nicht alles machen kann.
Was haltet ihr davon soweit, und wäre einer von Euch bereit, die Administration in einem der anderen Netzwerke zu übernehmen, in denen wir noch nicht vertreten sind?
Zugegeben. Was mich an dem Begriff stört ist wohl, dass er allzu oft in einem Atemzug mit dem doch absurden Begriff des "Rotfaschismus" genannt wird. Aber Assoziation ist kein Argument, insofern gestehe ich Dir den Punkt zu. ![]()
Also ein Hinweis in Sachen Administration vorab:
Bitte versucht, die Beiträge in den richtigen Foren einzustellen. Wir haben die Kategorien und Unterforen ja nicht ohne Grund! Wenn schon Radevormwald im Titel steht und es ja wohl klar um Politik geht, dann muss man das nicht in die freie Diskussion einstellen, wo alles erlaubt ist.
Dennoch, hier zur eigentlichen Sache.
Beim Marktplatz handelt es sich vorrangig um ein "Geld anderer Leute" Problem, da das Land die Baumaßnahme erheblich fördert (als Aufwertungsmaßnahme, wohlgemerkt, nicht als Sanierungsmaßnahme). Aus Sicht der Stadt geschenktes Geld - Dabei vergisst man natürlich, dass auch das Geld des Landes NRW irgendwo herkommt. Dabei wurde in der Diskussion auch durchaus die Konkurrenz zu anderen Städten betont. Frei nach dem Motto: Wenn wir's nicht kriegen, besteht ein akutes Risiko, dass jemand anderes etwas Sinnvolleres damit anfängt! Eine Gefahr, die der Rat der Stadt mehrheitlich zusammen mit der Verwaltung gerade noch abwenden konnte, wie bekannt ist. ;P
Richtig ist, dass das Life-ness unsere Schuldlast nicht gerade verringert hat. Aufwiegen könnte man die städtischen Schulden damit dennoch nicht. Zuletzt wurden noch einmal 11 Millionen EURO an Schulden der Bäder GmbH in den städtischen Haushalt übernommen. Im "Gegenzug" soll die Bäder GmbH auf weitere Förderungen verzichten. Davon ist aber nicht viel zu halten, denn erstens ist die Stadt gezwungen, ihren eigenen Betrieb zu retten, sollte er wirtschaftlich weiter abrutschen, zweitens erhält die Bäder GmbH nach wie vor die Gewinne der Stadtwerke Radevormwald, ein jährlicher Millionenbetrag, der für andere, sinnvollere Projekte nicht zur Verfügung steht. Das wiederum hatte man so gestaltet, um Steuern zu sparen. Die Logik war einfach: Wer keine Gewinne erwirtschaftet, der muss auch keine Steuern zahlen... nun, erm. Wie soll ich sagen... das stimmt zwar, aber... wer keine Gewinne hat, der hat eben auch keine Gewinne. ![]()
Was die Schulen angeht, das wäre so, wenn die Stadt keine andere Lösung zum gegenwärtigen Modell findet. Betroffen wäre die Hauptschule und Grund ist, dass die Schule nicht mehr genug Anmeldungen hat und somit "zu klein" wird. Die Maßstäbe dafür setzt das Land NRW. Da ist Radevormwald also nicht selbst Schuld. Das sehe ich auch positiv: Es gibt uns die Möglichkeit, zumindest teilweise mit dem überkommenen und selektiven dreigliedrigen Schulsystem in Radevormwald Schluss zu machen.